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18.11.2017 12:00 (Wirtschaft)
An der Annaberger Riviera wohnen 
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Was wie ein Blick in die schmalen Gassen einer italienischen Kleinstadt wirkt, ist in Wirklichkeit das Münzviertel, die Johannisgasse der Erzgebirgshauptstadt. Romantisch gelegen findet zur Zeit das größte innerstädtische Wohnungsbauvorhaben im Landkreis seinen Abschluss. Noch wird in den Außenbereichen kräftig gebaut, im Inneren des denkmalgerecht sanierten Gründerzeitgebäudes ist schon Leben eingezogen. In Betrieb genommen wurde es am 10. November von der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH, kurz WPA, und Gästen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Björn Buchold, Geschäftsführer der WPA: "Es ist schön das wir heute in der Johannisgasse 7 stehen im Münzviertel der Stadt Annaberg-Buchholz und wir feierlich unser Betreutes Wohnen für 17 Einzelappartements und natürlich unsere Tagespflege in der Johannisgasse 9 eröffnen können. Somit hat dieses Quartier und die Altstadt von ANA wieder ein Juwel bekommen.
Bis zu 22 Quadratmeter Wohnraum hat so ein Einzelappartement. Alle haben gemein eine traumhafte Aussicht und eine sonnige Lage. Genau das Richtige für ältere Menschen, die allein leben und vielleicht die eine oder andere Unterstützung brauchen. Allein sein muss aber niemand. Auf jeder Etage sind moderne Wohn- und Essbereiche zu finden, die geradezu einladen, sich zu unterhalten, gemeinsam zu speisen, sich zu beschäftigen. Wenn man will, natürlich.
Carola Lorenz, Leiterin des ambulanten Pflegedienstes: "Das Wohnen im Münzviertel bedeutet, dass hier in zwei Etagen Menschen mit einem Pflegebedarf einziehen können. Im Haus 9 ist eine Tagespflege integriert und alle Mieter haben die Möglichkeit, auch die Tagespflege zu besuchen."
Auch das, natürlich, ganz nach eigenem Ermessen. Die Etagen sind mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar und mit einem zusätzlichen Wellnessbad wird Richtung Wohlbefinden und Entspannung noch einmal eins draufgesetzt. WPA-Geschäftsführer Björn Buchhold betont, es sei eben kein klassisches Pflegeheim. Es soll eine Alternative sein – mit Synergieeffekten bei Betreuung und Pflege und einer Versorgungsqualität, die bei einzelnen, im Stadtgebiet verteilten Wohnungen, gar nicht möglich wäre. Anders gesagt: So viel Sebständigkeit wie möglich und schnelle Hilfe, wenn sie notwendig ist.
Mit der Investition einer Firma an der Johannisgasse entstehen insgesamt 50 Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten. Neubauten und die Sanierung von Altbauten werten das historische Münzviertel deutlich auf und beleben die Annaberger Altstadt. Ergänzend dazu entstehen gerade auch eine Tiefgarage, Einzelgaragen und Carports. Und der Blick ähnelt nach wie vor wie eine Gasse einer italienischen Kleinstadt. Es ist eben die "Annaberger Riviera". So nennt man das Münzviertel hier schon seit Ende des 19. Jahrhunderts.
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17.11.2017 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Erzgebirgische Kunsthandwerk bekannt 
(MT) LEIPZIG/OLBERNHAU: Fast zwei von drei Deutschen kennen das Erzgebirgische Kunsthandwerk. Das teilte der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller anlässlich der Ausstellung "25 Jahre Cadeaux – 25 Jahre Erzgebirgisches Kunsthandwerk auf der Cadeaux" in der Leipziger Messe mit.
60,7 Prozent der Deutschen kennen das Erzgebirgische Kunsthandwerk. Bei den über 55-Jährigen liegt die Bekanntheit mit fast 80 Prozent höher als bei unter 35-Jährigen mit 31,1 Prozent. Das Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge ist bei Frauen (64,1%) bekannter als bei Männern (58,4 %). Erwartungsgemäß ist die Bekanntheit
in Sachsen und Thüringen mit fast 90 Prozent am größten, während sie mit rund 51 Prozent in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg am geringsten ist.
Die Zahlen sind Ergebnis einer im September 2017 deutschlandweit vom Verband über das Marktforschungsinstitut IPSOS durchgeführten repräsentativen Befragung.
17.11.2017 08:00 (Wirtschaft)
Textilausbildung in Plauen konzentrieren 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Bei einem Branchentag der Textil- und Bekleidungsindustrie der Region Erzgebirge-Vogtland gehörte am 8. November in Annaberg-Buchholz die Berufsausbildung zu den Schwerpunktthemen des Treffens. Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil. Und Bekleidungsindustrie machte neue Pläne diesbezüglich öffentlich. Die Berufsausbildung soll nach Ansicht des vti künftig für ganz Ostdeutschland in Plauen konzentriert werden.
Dr. Peter Werkstätter (Bild), vti-Geschäftsführer: "Das Hauptproblem ist, dass die bestehenden Kapazitäten relativ zersplittert sind. Es gibt sehr viele Standorte, die nicht alle den neuen Bedingungen unserer Industrie entsprechen. Die klassische Textilausbildung ist heute nicht mehr das Einzige, weil auch angrenzende Industriebereiche hineinspielen. Daher müssen Inhalte in der Lehrausbildung verändert werden. Das kann man nur in einem Kompetenzzentrum leisten, wie wir das in Südwestsachsen in Plauen vorhaben."
In der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie haben in diesem Jahr 245 junge Menschen eine gewerbliche Berufsausbildung begonnen. Das bedeutet eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Dennoch konnten nicht alle Lehrstellen besetzt.
Der vti hat mit Blick auf zeitgenäße Ausbildungsbedingungen den zuständigen Ministerien und Behörden empfohlen, die textile Aus- und Weiterbildung der neuen Bundesländer in Plauen zu konzentrieren. Ähnliche Wege gehe man in Textilregionen in Bayern-Franken sowie in Nordrhein-Westfalen, wo in diesem Sinne bereits Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe auf den Weg gebracht worden seien. Warum sieht der vti in Plauen den richtigen Ort für das Kompetenzzentrum in Sachen Ausbildung?
Dr. Peter Werkstätter: "Es existieren schon maßgebliche Elemente. Wir haben ein sehr leistungsfähiges Berufsschulzentrum in Plauen, wir haben die Fördergesellschaft für berufliche Bildung in Plauen, wir haben eine Berufsakademie in Plauen, wir haben in unmittelbarer Nähe die Westsächsische Hochschule in Zwickau mit der Verbundausbildung zum Master in Chemnitz. Das sind ideale Voraussetzungen. Diese Elemente muss man jetzt zusammenfügen und sicherlich auch um einige Elemente ergänzen."
Und noch etwas spricht für Plauen: In den neuen Bundesländern befinden sich derzeit insgesamt mehr als 1.000 Jugendliche in einer textilen Berufsausbildung. Die überwiegende Mehrheit davon lernt in Sachsen. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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16.11.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Geld fürs Energiesparen 
(MT) CHEMNITZ/ERZGEBIRGE: enviaM und MITGAS unterstützen mit dem "Fonds Energieeffizienz Kommunen" seit zehn Jahren Städte und Gemeinden beim Energiesparen. In diesem Jahr stellen die Unternehmen rund 337.000 Euro bereit. Davon erhalten im Erzgebirgskreis 15 Kommunen eine finanzielle Unterstützung von insgesamt rund 36.800 Euro für das Energiesparen.
Unter anderem erhalten Burkhardtsdorf, Ehrenfriedersdorf, Geyer oder Zschorlau Geld für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Gemeinde Gelenau bekommt 3.000 Euro für die Erstellung eines Konzeptes zur energetischen Sanierung der seit 1995 in Betrieb befindlichen Luftwärmepumpenanlage im Freibad. Die Stadt Zwönitz erhält 3.200 Euro für die Umrüstung der Weihnachtsbeleuchtung auf Energiesparlampen im Stadtzentrum.
15.11.2017 14:30 (Wirtschaft)
Streik beim DRK in Stollberg 
(SvS) STOLLBERG: Im Stollberger Bereich war es am Mittwoch (16.11.) schwierig, die Krankentransporte zu organisieren. Die Gewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten des DRK-Kreisverbandes Stollberg zum Streik aufgerufen. Mitarbeiter, die an diesem Tag im Krankentransport eingeteilt waren, sollten für ihre Rechte auf die Straße gehen. Sie fordern die Wiederaufnahme von Verhandlungen zu einem Anwendungstarifvertrag auf den DRK-Reformtarifvertrag bis zum Abschluss.
Laut ver.di arbeiten die Beschäftigten des DRK-Kreisverbandes Stollberg für bis zu 500 Euro weniger als ihre Kollegen in den Kreisverbänden Chemnitz und Aue-Schwarzenberg oder in anderen Bundesländern. In den vor einem Jahr begonnenen Gesprächen sei man nicht weitergekommen, heißt es von der Gewerkschaft. Die Geschäftsführung des Kreisverbandes Stollberg habe sie trotz Vereinbarung nicht fortgeführt und stelle sich tot. Das sei unanständig, kritisiert Gewerkschaftssprecher André Urmann. Verträge wurden nur für einzelne Mitarbeiter geändert, nicht aber grundlegend als Tarifvertrag für alle. Dadurch habe man viele gute Kräfte bereits an andere Rettungsdienste verloren.
Hintergrund sei der enorme Kostendruck. Dienstleistungen des Krankentransportes müssen in Sachsen noch immer europaweit ausgeschrieben werden. Zwar ist die Europäische Vergaberichtlinie 2015 geändert worden und für Rettungsdienst und Krankentransport kann eine sogenannte Bereichsausnahme gelten, doch der Freistaat hält sich daran nicht. Die Staatsregierung hat die rechtlichen Voraussetzungen dafür nicht geschaffen und steht damit in Deutschland so ziemlich allein da.
Über Ergebnisse und Auswirkungen des Warnstreiks wurde noch nichts bekannt. Urmann hält Arbeitskampfmaßnahmen bis in die Weihnachtszeit hinein für wahrscheinlich. Vereinzelt wurden aber vom DRK auch im Streikgebiet trotzdem Krankentransporte durchgeführt. (Quelle: privat)
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