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Aus der Bärensteiner Chronik

Dies ist nur ein kurzer Abriss der Bärensteiner Chronik. Weitere Informationen erhalten Sie von der Abteilung Ortschronik des Erzgebirgszweigvereines Bärenstein. Ansprechpartner: Herr Hellmut Frank. Telefon: 037347 / 1411

 

Vor seiner Besiedlung war das Erzgebirge von Urwald bedeckt, dem sogenannten "Miriquidi", was soviel wie "Dunkelwald" bedeutet. » Link Wikipedia

 

  • 1527 ist als eigentliches Geburtsjahr der Gemeinde Bärenstein zu betrachten.
  • 1548 wurde Bärenstein als Flecken urkundlich erwähnt und galt als Ratsdorf von Annaberg.
  • 1557 wurde die Landbrücke (jetzige Grenzbrücke) über den Graben (Pöhlbach) erbaut. Zu dieser Zeit blühte der Bergbau im gesamten Tal, besonders am östlichen Ufer wurden viele Zechen erschlossen. Es siedelten sich viele Bergleute an.
  • 1655 entstand nach nur sechsmonatiger Bauzeit die evangelisch-lutherische Erlöserkirche, welche am 4. November geweiht wurde.
  • 1688 umfaßte Bärenstein ca. 700 Einwohner und war somit nach dem 30-jährigen Krieg eines der größten Dörfer des Erzgebirges.
  • Ende des 18. Jahrhunderts begann die allmähliche Industrialisierung Bärensteins.
  • 1827-1830 wurde die Straße von Bärenstein nach Annaberg gebaut.
  • 1872 Mit der Eröffnung der "Sächsisch-Böhmischen-Verbindungsbahn Annaberg-Weipert", welche durch Bärenstein führte, begann ein bedeutender wirtschaftlicher Aufschwung, der sich vor allem auf die Textilindustrie (Posamentenherstellung) positiv auswirkte.
  • 1898-1899 wurde das Rathaus erbaut.
  • 1913 Auf Anregung des Erzgebirgszweigvereines Bärenstein wurde die bestehende Schutzhütte auf dem Bärensteiner Berg durch ein Unterkunftshaus ersetzt.
  • 1920-1921 Die im Ort ansässigen Bürger römisch-katholischen Glaubens erbauten ein eigenes Gotteshaus, die "St.-Bonifatius-Kirche".
  • 1921 erfolgte durch den Bau einer Sprungschanze am Osthang des Bärensteiner Berges die Belebung des Wintersports. Die touristische Erschließung begann in den 30er Jahren.
  • 1945 wurde in Auswirkung des 2. Weltkrieges die Grenzbrücke zwischen Bärenstein und Weipert geschlossen.
  • 1946-1954 wurde auch in Bärenstein Uranbergbau durch die SDAG Wismut betrieben. Durch den Zuzug vieler Bergleute wuchs der Ort in kürzester Zeit auf ca. 6.000 Einwohner an. Die durch das Ende des Bergbaus freigewordenen Arbeitskräfte fanden Beschäftigung in den wachsenden Industriebetrieben des Ortes.
  • Seit 1970 ist Bärenstein staatlich anerkannter Erholungsort.
  • Nach 1990 war durch die veränderten politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse ein enormer Rückgang der Industrie zu verzeichnen. Der Aufschwung des Bau- und Handelsgewerbes konnte jedoch die vielen freigewordenen Arbeitskräfte nicht abfangen.
  • 1991 wurde der Grenzübergang nach Tschechien wieder geöffnet.
  • Am 23. Mai 1992 konnte der Freundschaftsvertrag zwischen den Partnergemeinden Planegg und Bärenstein feierlich unterzeichnet werden.
  • Am 1. August 1993 fuhr nach 48 Jahren wieder ein Personenzug über die Eisenbahnbrücke nach Weipert. Zuvor wurde diese Brücke baulich instandgesetzt.
  • Seit 1995 erfolgt der Zugverkehr wieder planmäßig bis Weipert.
  • Seit dem Jahr 1996 arbeiten Bärenstein und Königswalde in einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen.
  • 1997 Infolge der Gebietsreform des Freistaates Sachsen wurde Hammerunterwiesenthal in den Kurort Oberwiesenthal eingemeindet. Einer Unterschriftenaktion von Einwohnern Niederschlags ist es jedoch zu verdanken, dass der Ortsteil Niederschlag am 1. Januar nach Bärenstein eingemeindet werden konnte.
  • 1. August 2008 Die Funktionalreform und Kreisneugliederung tritt in Kraft. Dadurch werden im Freistaat Sachsen zahlreiche Veränderungen wirksam. Umfangreiche Aufgaben des Staates werden auf die Landkreise und Kreisfreien Städte sowie auf den Kommunalen Sozialverband übertragen. Außerdem werden die Kreise im Freistaat Sachsen neu gegliedert. Die Anzahl der Landkreise reduziert sich von 22 auf 10, die der kreisfreien Städte von 7 auf 3. Bärenstein gehört fortan nicht mehr zum Landkreis Annaberg, sondern zum neuen Erzgebirgskreis, bestehend aus den 4 Altlandkreisen Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Mittlerer Erzgebirgskreis und Stollberg.
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